Presse: Rückblick

Nicht nur die Klassenzimmer, auch die Sporthalle in Oberdischingen war gestern offen. Beim Zumba haben viele Schüler mitgemacht. Foto: Rainer Schäffold
Nicht nur die Klassenzimmer, auch die Sporthalle in Oberdischingen war gestern offen. Beim Zumba haben viele Schüler mitgemacht. Foto: Rainer Schäffold

Oberdischingen

Tag der offenen Klassenzimmertür in Oberdischingen

Der Tag der offenen Klassenzimmertür in Oberdischingen erfreute sich guten Zuspruchs, jedenfalls war der Schulleiter zufrieden. Im nächsten Schuljahr soll wieder jeder Jahrgang eine eigene Klasse haben.

RAINER SCHÄFFOLD | 19.03.2014 swp-online

Eine magische Anziehungskraft schien der EDV-Raum auszustrahlen: Dort hielten sich viele Schüler auf. Einige beschäftigten sich an einem Rechner mit Fotos, Lehrer Rudi Holoch erklärte derweil die an die Wand projizierte Schüler-Homepage. Es war nur einer der Räume, dessen Pforten gestern beim Tag der offenen Klassenzimmertür an der Oberdischinger Grund- und Werkrealschule (GWRS) geöffnet waren.

Nebenan, in der Sporthalle, tummelten sich rund 25 meist ältere Schüler, unter ihnen gerade mal drei Jungs, beim Zumba mit Sportlehrerin Claudia Leichtle. Sie hatten sichtlich Spaß an der Einheit. Einige Eltern waren mit ihren Kindern, die im Herbst in Klasse fünf wechseln, gekommen. Sie konnten sich auch über die Osterbasteleien der Klasse acht, die Arbeiten im Werkraum und die Einheit "Lieder mit Begleitung" bei Musiklehrer Ulrich Spies und vieles mehr informieren. Rektor Reinhard Allgaier empfing die Gäste im Eingangsbereich.

"Die Interessenten kommen dieses Jahr gezielt", hat Allgaier festgestellt, "viele wollen sich dann gleich anmelden." Der Schulleiter war "angenehm überrascht", wie viel Zuspruch der Tag gefunden hatte, sagte er. Daraus nährt sich seine Zuversicht, auch im kommenden Schuljahr wieder jede Klasse einzügig besetzen zu können. Die Mindest-Schülerzahl für die fünfte Klasse wäre 16, sollte diese aber nicht erreicht werden, dann greift der so genannte jahrgangsübergreifende Klassenzähler. Das heißt, gibt es etwa in den Klassen fünf und sechs mehr als 28 Schüler, dann werden wieder einzelne Jahrgangsklassen gebildet. "Ab 29 wird getrennt", sagte Allgaier. Besteht also die eine Klasse aus 19 Schülern wie momentan die Klasse fünf, würde die andere Jahrgangsstufe mit zehn Schülern ausreichen zur Bildung zweier Klassen. Selbst einen Einbruch der Schülerzahl von 40 Prozent könne die Schule überstehen und immer noch in jeder Klasse einzügig sein.

Aktuell besuchen etwa 160 Schüler die GWRS Oberdischingen, zu Spitzenzeiten waren es schon rund 400 gewesen. Das Einzugsgebiet, erklärte Allgaier, erstreckt sich über die Orte Griesingen, Rißtissen, Ersingen, Öpfingen, Gamerschwang und natürlich Oberdischingen.

 

 

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